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Spread Trading mit CFDs – so funktioniert´s!

So funktioniert Spread Trading
Spread Trading mit CFDs / AFP

Spread Trading ist ein Handelsstil, der sehr lukrativ sein kann. Das Ziel dabei ist es, Abweichungen (von in der Regel gleichlaufenden Handelsinstrumenten) in Gewinne an der Börse umzumünzen.

Was ist ein Spread?

Beim Spread Trading handeln Sie immer zwei Positionen gleichzeitig. Dabei wird ein Finanzinstrument gekauft (Longposition) und eins verkauft (Shortposition). Dabei sollten die zu handelnden Märkte in einer direkten Verbindung zueinander stehen.

Solche Beziehungen existieren beispielsweise zwischen Gold und Silber oder bei den Indizes zwischen Dax und Dow Jones.

Beim Spread Trading ist die Wahrscheinlichkeit, einen Gewinn zu erzielen weitaus höher, als dies lediglich mit dem Kauf oder Verkauf von nur einem der beiden Werte möglich wäre.

Beim Spread Trading gewinnen Sie in drei von vier Fällen.

1. Beide Preise können ansteigen.
2. Beide Preise können fallen.
3. Beide Preise können sich in zwei verschiedene Richtungen entwickeln.

Wenn Sie einen “Spread” eröffnet haben, kann Ihnen die Richtung, die der Gesamtmarkt einschlägt, egal sein. Denn Sie sind immer in der einen Position long und in der anderen short.

So lange der gekaufte Wert mehr ansteigt, als der verkaufte Wert fällt, gewinnen Sie. Das Gleiche gilt auch umgekehrt: So lange der Wert, den Sie verkauft haben, mehr Ertrag erzielt als der gekaufte Wert verliert, erzielen Sie einen Gewinn.

Spread Trading mit der GoPro-Börsensoftware

Integriert in der GoPro Börsensoftware finden Sie eine Vielzahl von nützlichen Tools, die Ihren Börsenerfolg steigern können.

Eines davon ist das Korrelations-Tool, welches Ihnen Intraday das Verhalten von verschiedenen Märkten zueinander in Beziehung setzt.

Schauen wir uns ein Beispiel an, wie man Spread Trading mit Indizes durchführen kann.

Seit vielen Jahren kann man die Abhängigkeit des Deutschen Aktien-Index von seinem großen Bruder, dem Dow Jones, beobachten. In beiden Indizes sind jeweils die 30 größten Unternehmen des jeweiligen Landes beinhaltet. Wenn es in den USA wirtschaftlich bergab geht, hat das auch Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, und damit auch auf die Leitindizes. In unserer modernen globalisierten Welt ist eben alles miteinander verzahnt und somit auch die großen Wirtschaftsräume der Welt.

In der GoPro Börsensoftware können Sie beide Werte handeln. Die CFDs beziehen sich dabei auf die Futures-Kurse, sodass bereits eine Kursstellung gewährleistet ist, während der amerikanische Aktienmarkt noch geschlossen ist.

Prinzipiell entwickeln sich beide Indizes sehr ähnlich. Doch durch die unterschiedlichen Börsenöffnungszeiten wird der Dax am Vormittag deutscher Zeit reger gehandelt als der Dow Jones.

Deshalb kommt es manchmal zu überzogenen Reaktionen der deutschen Händler, die während des Handelstages wieder auf ihr Normalmaß zurückkehren.

Im nächsten Bild ist dieses Verhalten gut ersichtlich:

Spreadtrading Intraday – Dax versus Dow Jones

Spreadtrading Intraday – Dax versus Dow Jones

Häufig kann man beobachten, wie groß der Unterschied zwischen den beiden Indizes kurz vor Börseneröffnung an den amerikanischen Märkten ist. (Bild oben / senkrechte gestrichelte Linie)

Während die Handelseröffnung in Amerika immer näher rückt, merken die deutschen Händler, dass, wie in diesem Fall, ihr Optimismus nicht gerechtfertigt war. Dies lässt sich an dem fallenden Index und der Beziehung der beiden Liniencharts sehr gut feststellen. Der Spread gleicht sich wieder an.

Ergebnis:

Dax (Short)               = + 0,6 Prozent
Dow Jones (Long)    = – 0,1 Prozent
Summe                     = + 0,5 Prozent Gewinn

Hätte man also an diesem Tag am frühen Nachmittag den Dax verkauft (Short-Position) und gleichzeitig den Dow Jones gekauft (Long-Position), könnte man mit überschaubarem Risiko einen schönen Gewinn von 0,5 Prozent erzielen.

Eine gute Möglichkeit Positionen aufzubauen besteht immer dann, wenn der Dax schon rege gehandelt wird und in Amerika lediglich die Futures eine erste Indikation für den Börsenstart liefern. Oftmals pegeln sich dann die beiden Indizes wieder auf ihr „normales Verhaltensmuster“ ein. Wenn man diese Art Trading im Intraday-Bereich betreibt, sollte man vor Handelsschluss alle Positionen schließen, um am nächsten Tag keine bösen Überraschungen zu erleben.

Spread Gold gegen Silber

Ein weiteres Intraday-Beispiel finden wir im Spread Gold gegen Silber:

Spread Trading Intraday / Gold vs. Silber

Spread Trading Intraday / Gold vs. Silber

Hier wechselte an diesem Tag mehrfach die Beziehung der beiden Edelmetalle zueinander. Während in den Nachtstunden Gold das gefragtere Instrument war, wurde es bis zum Mittag von Silber abgelöst. Jedes Mal, wenn eine Differenz oder ein Spread von 0,5 Prozent entstanden war, liefen die beiden Handelsinstrumente wieder aufeinander zu. Jedes Mal konnte man Gewinne um 0,5 Prozent erzielen.

Fazit:

Spread Trading bietet ein weites Spektrum an Handelsmöglichkeiten. Ein Vorteil beim Spread-Trading ist, dass man sich bei der Auswahl des Stopps nicht so genau festlegen muss. Jedoch sollte man bei Erreichen eines vorher definierten Verlustes dann auch sofort die Positionen schließen. Ein weiterer Vorteil beim Spread-Trading im Intraday-Bereich ist, das keine Finanzierungskosten anfallen.

 Video: „Spread-Trading“ und andere Börsensignale

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